Peñíscola, auch die „Stadt im Meer“ genannt, verzaubert mit ihrer reichen Geschichte und malerischen Altstadt. Ein besonderes Highlight ist die majestätische Burg, die über der Stadt thront und euch einen faszinierenden Einblick in vergangene Zeiten bietet.

Die Burg von Peñíscola
Die Burg von Peñíscola erhebt sich auf einem 64 Meter hohen Felsen und wurde zwischen 1294 und 1307 vom Templerorden auf den Überresten einer maurischen Festung errichtet. Ihre schlichten, aber beeindruckenden Mauern spiegeln die Architektur des Spätmittelalters wider. Im Jahr 1411 wählte Papst Benedikt XIII., auch bekannt als „Papa Luna“, die Burg als päpstliche Residenz und ließ sie zu einem Palast mit Bibliothek umbauen.
Ein Spaziergang zur Burg durch die verwinkelten Gassen mit ihren weißen Häusern und blumengeschmückten Balkonen versetzt euch in vergangene Zeiten und ist das Highlight von Peñíscola.

Der Schriftzug von Peñíscola
In Peñíscola gibt es einen markanten Schriftzug, der den Namen der Stadt in großen, bunten Buchstaben darstellt. Dieser befindet sich entlang der Strandpromenade und dient sowohl als beliebter Fotospot als auch als Orientierungspunkt für Spaziergänger. Der Schriftzug bietet einen malerischen Hintergrund mit Blick auf das Meer und die historische Altstadt.
Für Wanderfreunde ist der „Schriftzug Peñíscola“ ein bekanntes Ziel. Es gibt verschiedene Routen, die zu diesem Punkt führen und dabei atemberaubende Ausblicke auf die Küste und die Umgebung bieten.
Wenn ihr also Peñíscola besucht, solltet ihr unbedingt einen Abstecher zum Schriftzug machen. Er bietet euch nicht nur ein tolles Fotomotiv, sondern auch einen schönen Blick auf die Stadt und das Meer.

Die Strände rund um Peñíscola
Playa del Norte
Der Playa del Norte erstreckt sich über fünf Kilometer und besticht durch seinen feinen Sand und das klare Wasser. Mit der beeindruckenden Kulisse der Burg von Papa Luna im Hintergrund bietet dieser Strand nicht nur Badevergnügen, sondern auch einen malerischen Ausblick. Zahlreiche Dienstleistungen wie Liegestuhlverleih, maritime Überwachung und barrierefreier Zugang sorgen für einen komfortablen Aufenthalt. Die Auszeichnung mit der Blauen Flagge unterstreicht die hohe Qualität dieses Strandes.
Playa del Sur
Direkt neben dem Fischereihafen und unterhalb der Festung von Peñíscola gelegen, bietet der Playa del Sur eine geschützte Lage mit ruhigem Wasser. Mit einer Länge von 400 Metern ist er besonders für Familien mit Kindern geeignet. Verschiedene Einrichtungen wie Sonnenschirm- und Liegestuhlverleih, Toiletten, Duschen und ein Kinderspielbereich sorgen für einen angenehmen Strandtag.

Der Fischereihafen
Der Fischereihafen von Peñíscola liegt am Fuße der historischen Altstadt mit ihrer beeindruckenden Burg von Papa Luna. Er wurde 1922 fertiggestellt, um den lokalen Fischern einen sicheren Ankerplatz zu bieten.
Der Hafen ist in zwei Bereiche unterteilt: einen für Fischereifahrzeuge und einen für Freizeitschiffe. Er bietet umfassende Hafendienstleistungen. Ein besonderes Erlebnis ist es, den Fischern bei ihrer täglichen Arbeit zuzusehen. Nach der Rückkehr der Boote am Nachmittag wird der Fang für den lokalen Markt vorbereitet, was euch einen authentischen Einblick in die traditionelle Fischerei bietet.
Mit dem Wohnmobil nach Peñíscola
Während unseres Aufenthalts haben wir auf diesem Stellplatz gestanden. Er verfügt über Toiletten, eine Dusche mit Solarenergie, Trinkwasser, WLAN sowie Abfall- und Grauwasser-Entleerungsstelle. Zutritt von 9:00 bis 21:00 Uhr. Der Platz war sauber und auch für große Mobile gut zu befahren. Er liegt am Rande von Peñíscola. Bis zur Promenade lauft ihr ca. 10 Minuten.
Fazit
Unser Zwischenstopp in Peñíscola war lohnenswert. Die beeindruckende Burg und die malerische Altstadt haben uns mit ihrer Geschichte und Architektur begeistert. Der Playa del Norte bot zudem einen perfekten Ort zum Entspannen. Ein besonderes Highlight war für unsere pubertierenden Kinder natürlich der bunte Schriftzug entlang der Strandpromenade, der nicht nur als Fotomotiv diente, sondern auch viel Spaß bereitete.

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