Carcassonne mit dem Wohnmobil zu besuchen, gehört wirklich zu einem Highlight unserer Frankreichtour und können wir absolut empfehlen. Wir berichten euch in unserem Blog, wo ihr mit dem Wohnmobil sicher stehen bzw. übernachten könnt und was ihr in Carcassonne unbedingt gesehen und erlebt haben müsst. Die mittelalterliche Festungsstadt Carcassonne müsst ihr einmal im Leben gesehen haben. Es ist eine spannende Reise zurück in die mittelalterliche Zeit.

Der Anblick von La Cité de Carcassonne, der vollständig ummauerten Festungsstadt in der südfranzösischen Region Aude, wird vielen bekannt vorkommen. Sie ist nicht nur auf der Liste des UNESCO-Welterbessondern, sondern auch seit vielen Jahren Start- oder Zielort der Tour de France.

Besuch der Cité de Carcassonne

Am besten besucht ihr die Mittelalterstadt durch das Narbonnaise-Tor mit seinen zwei markanten Türmen. Wenn ihr die Stadt zum ersten Mal besucht, habt ihr direkt das Gefühl, ihr würdet in den verwinkelten Kopfsteinpflaster-Gassen der Altstadt, zwischen den hübschen, kleinen Geschäften und den mittelalterlichen Häusern gleich leibhaftigen Knappen und Edelfrauen begegnen, so wirklich sieht es hier aus. Die Mittelalterstadt lässt sich gut auf eigene Faust besuchen, und ihr könnt euch einfach treiben lassen. Trotzdem empfehlen wir euch, zuerst kurz bei der Touristeninformation vorbeizuschauen. Dort wird Französisch, Englisch, Deutsch und Italienisch gesprochen. Ihr bekommt einen Stadtplan, und darüber hinaus werden euch hier die Highlights von Carcassonne gezeigt. Für kleinere Kinder gibt es dazu eine Schatzjagd und natürlich könnt ihr hier das Spiel Carcassonne als Andeken erwerben.

Carcassonne mit dem Wohnmobil besuchen
Carcassonne-Frankreich

Schloss und Stadtmauer besichtigen

Um das Schloss und die Stadtmauer zu besichtigen, benötigt ihr eine Eintrittskarte, die ihr zuvor online oder auch vor Ort erwerben könnt.

Preise:

Erwachsene zahlen 13 €, Kinder sind frei. An jedem 1. Sonntag im Monat (November bis März) ist der Eintritt frei.

Öffnungszeiten

Vom 1. April bis 30. September: 11 bis 18:15 UhrVom 1. Oktober bis 31. März: 9:30 – 16:45 Uhr
Letzter Zutritt zum Schloss: 17 UhrLetzter Zutritt zum Schloss: 15:45 Uhr
Letzter Zugang zu den Stadtmauern: 17:45 UhrLetzter Zugang zu den Stadtmauern: 16:15 Uhr
Die Stadtmauer von Carcassonne

Taucht ein in die mittelalterliche Atmosphäre, indem ihr das Schloss und die Stadtmauern von Carcassonne besichtigt – ein Ort voller Geschichte. Bestaunt die beeindruckende Architektur dieses im 12. Jahrhundert erbauten Schlosses, das den Zahn der Zeit überstanden hat. Lauft auf der gut erhaltenen Stadtmauer, die die befestigte Stadt umgibt, und bestaunt den atemberaubenden Panoramablick auf die Region und die Stadt Carcassonne. Die Stadtmauer ist 3 km lang und führt euch um den alten Teil der mittelalterlichen Stadt mit Blick auf das Theater sowie auf die Basilika St-Nazaire-St-Celse.

Die Stadtmauer von Carcassonne
Blick auf das Theater Carcassonne
Blick auf die Basilika St-Nazaire-St-Celse

Die Burg von Carcassonne

Mit der Kombikarte erhaltet ihr einen vollständigen Zugang zur Burg. Ihr könnt die verschiedenen Bereiche der Burg einschließlich der historischen Räume, Türme sowie Innenhöfe erkunden. Ihr besichtigt die Residenz einer bedeutenden französischen Familie aus dem 12. Jahrhundert und darüber hinaus entdecken eine Mischung aus gallorömischer und mittelalterlicher Militärarchitektur in der Burg der Grafschaft.

Die Basilika St-Nazaire-St-Celse

Die ehemalige Kathedrale und heutige Basilika St-Nazaire in Carcassonne gehört mit zu den bedeutendsten Sakralbauten im Süden Frankreichs und zählt daher mit seinen vielen Glasfenstern zum auffälligsten Gebäude in Carcassonne. Der Eintritt ist kostenlos.

Die Mittelalterwerkstatt von Carcassonne

Auf den kleinen Plätzen zwischen den beiden Stadttoren befinden sich Gastronomieangebote und kleine Läden mit regionalen Erzeugnissen. Hier findet ihr auch die wirklich kleine, aber lohnenswerte Mittelalterwerksatt, die im Sommer bis Herbst täglich geöffnet hat und verschiedene Kunsthandwerker aus der damaligen Zeit im mittelalterlichen Outfit mit traditionellen Handwerkstechniken zeigt. Für unsere Kinder war dies Mittelalter zum Bestaunen und Anfassen.

Die Alte Brücke (le Pont Vieux)

Carcassonne ist in zwei Teile unterteilt. Einmal in die Cité de Carcassonne und dann noch in die Unterstadt. Diese beiden Teile sind durch die Pont-Vieux, eine imposante Steinbrücke aus dem 14. Jahrhundert, verbunden. Sie ist 200 Meter lang und besteht aus 12 Bögen. Die Brücke ist ebenfalls Teil des Jakobswegs nach Santiago de Compostela, an diesem Punkt beginnt der Weg durch das Pyrenäenvorland.

Von der Steinbrücke aus habt ihr einen wirklich beeindruckenden und spektakulären Ausblick auf die Festung. Selbst wenn ihr die Unterstadt nicht besucht, lohnt sich alleine der Blick von der Brücke auf die Festung und sollte unbedingt wahrgenommen werden.

Stellplatz für Wohnmobile

Der gebührenpflichtige Stellplatz hat Platz für ca. 40 Wohnmobile und befindet sich am Ortsrand von Carcassonne. Der Stellplatz hat das ganze Jahr geöffnet. Carcassonne ist zu Fuß in ca. 20 Minuten zu erreichbar. Der Platz kostet pro Nacht inklusive zwei erwachsener Personen 18 Euro. Im Preis inbegriffen ist Frischwasser, Entsorgung von Grauwasser und die Entsorgung des Chemie-WC. Allerdings ist der Platz zur Hauptreisezeit ab 17 Uhr meistens voll.

Parkplatz mit Übernachtungsmöglichkeit

Der Parkplatz P1 Narbonnaise ist für Wohnmobile sowie Busse und von 8.00 bis 20.00 Uhr gebührenpflichtig. Die Cité von Carcassonne ist fußläufig in 10 Minuten zu erreichen. Wir sind gegen 17 Uhr angereist und haben den Platz am nächsten Tag gegen 16 Uhr verlassen. Wir hatten eine sehr ruhige Nacht. Kosten: 9,- €. In der Nähe befindet sich ein Supermarkt.

Carcassonne: Sicherheit für Wohnmobile

Vor unserem Besuch nach Carcassonne haben wir viel über Einbrüche in Wohnmobile gelesen und sind deshalb im Sommer nicht hingefahren. Im Herbst wollten wir nicht schon wieder an Carcassonne vorbeifahren und haben uns trotz der vielen Schreckensnachrichten auf den Weg gemacht. Wir haben auf dem P1 Parkplatz gestanden und sind vor der Dunkelheit zum Wohnmobil zurückgekehrt. Darüber hinaus haben wir unsere *sichtbare Alarmanlage* eingeschaltet. Wir hatten tagsüber aber keine Bedenken, dass auf dem Parkplatz eingebrochen wird, da zusätzlich auch die Gemeindepolizei Streife fuhr. Über die App Park4Night wurden auch auf dem P1 Parkplatz keine weiteren Einbrüche mehr verzeichnet. Eine Garantie können wir natürlich nicht geben.

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