Elba liegt im Tyrrhenischen Meer, nicht einmal zehn Kilometer vom italienischen Festland entfernt und hat so einiges zu bieten. Hügelig grüne bis alpin schroffe Landschaften mit tollen Wanderwegen, quirlige Hafenorte, hübsche Bergdörfer und natürlich die unzähligen Buchten und Strände mit glasklarem Meer. Zusammen mit einem Meeresgebiet von mehr als 600 km² und sechs weiteren Inseln gehört Elba zum Nationalpark Toskanischer Archipel, fast die Hälfte der Insel steht unter Naturschutz.

Kiesstrand-Elba

Wandern auf Elba

Die Insel Elba ist ein Wanderparadies! Nicht nur das Gebiet rund um den Monte Capanne bietet sich für Bergwanderungen mit teilweise alpinem Charakter an. Auch rund um den Monte Calamita bei Capoliveri oder in den Hügeln von Rio nell’Elba gibt es herrliche, erlebnisreiche Touren. Wer sich vom Meer nicht allzu weit entfernen möchte, kann die eine oder andere schöne Küstenwanderung unternehmen. Lohnende Routen gibt es beispielsweise an der Südküste von Cavoli bis Fetovaia oder an der Nordwestküste auf stillem Weg von Sant’Andrea nach Marciana Marina.

Wandern auf Elba
Wandern auf Elba

Elba ist ein perfekter Platz für Camping-Fans. Fast 40% aller Übernachtungen entfallen auf Campingplätze. Im Gegensatz zu Korsika oder Sardinien ist die Insel sehr klein. Daher muss man nicht auf der Insel herumreisen, um alles zu sehen. Ein einziger Campingplatz als Ausgangsbasis ist daher völlig ausreichend. Wer auf Elba Camping macht, kann zwischen 26 Campingplätzen eine Wahl treffen. Hinzu kommt noch eine Handvoll Campingplätze, welche einem Bauernhof angegliedert sind. Die Campingplätze befinden sich hauptsächlich in Küstennähe und bieten die besten Voraussetzungen für den Campingurlaub am Meer.

Wer gerne Campingplätze mit Animation, Pool, Kindespielplatz und Unterhaltung möchte ist hier genau richtig. Wer lieber die andere Seite der Insel kennen lernen möchte und es etwas ruhiger und rustikaler möchte ist hier genau richtig. Beide Plätze sind ganz unterschiedlich und doch können wir beide empfehlen.

Elba Stellplatz

Napoleon

Ein Name ist auf Elba immer präsent: Napoleon. Der abgesetzte Kaiser wurde 1814 nach Elba strafversetzt und die Insel für 10 Monate zu seinem kleinen Fürstentum. Viel früher als Napoleon hinterließen hier allerdings schon die Etrusker ihre Spuren. Seit etwa 750 v. Chr. beherrschten sie die Insel und begannen mit dem Abbau von Eisenerz, das ihnen im Osten der Insel unerschöpflich schien.

Mit der Fähre nach Elba

Piombino – Portoferraio (40 – 70 Minuten)

Nach Elba fahren alle Fähren von Piombino ab. Es gibt vier Fährgesellschaften (Moby Lines, Toremar, Blu Navy und Corsica Sardina Ferries) die das Festland mit Portoferraio verbinden.  Das Buchen der Fähre ist im Herbst nicht notwendig. Wir haben am Tag der Überfahrt unsere Tickets online über DirektFeries gebucht.

Hafen Piombino- Elba

Die beste Reisezeit für Elba

Die schönste Zeit auf Elba ist die Vor- und Nachsaison. Von April bis Mitte Juni herrscht auf der Insel Vorsaison. Tagsüber werden aber schon Temperaturen von bis zu 25 Grad erreicht. In der Nacht aber kühlt es sich aber ziemlich stark ab.

Die Temperaturen im Herbst und Spätsommer liegen ebenfalls noch bei angenehmen 25 Grad. Das Klima ist dann für uns ideal für Wanderungen oder Fahrradtouren. Außerdem ist es im Herbst wieder sehr viel ruhiger als im Sommer. In der Nacht kann es allerdings auch wieder ordentlich abkühlen Ab Ende Oktober wird es dann deutlich kühler und es regnet häufiger.

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